Ronny C´Rock dominiert im verregneten 1. Qualifying

Datum: 9. Juni 2017
Das erste Qualifying zum DMV GTC auf dem Nürburgring fand im Regen statt. Den Fahrern machte es Spaß. Zwei Männer dominierten das Zeitfahren. Ronny C´Rock sicherte sich auf dem Audi R8 LMS des Land-Teams die Pole Position für den siebten Lauf des DMV GTC. Seine Zeit: 2:12.168 Minuten.

Den zweiten Gesamtrang erkämpfte sich Fabian Plentz auf dem älteren Audi R8 LMS ultra. Der Hannoveraner brauchte für seine schnellste Umrundung der 5,1 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke 2:14.806 Minuten. In der hart umkämpften Klasse 8 hatte Plentz mit dieser Zeit die Nase vorn. Benni Hey, Gesamtfünfter des Qualifyings und Zweiter in der Klasse 8, brauchte für seine schnellste Runde fast zwei Sekunden länger. Entsprechend zufrieden war Plentz. "Mehr war nicht drin. Wir haben ja weniger Leistung und in dem alten Audi ist die Traktionskontrolle deutlich schlechter als in den neueren Autos."

Flott unterwegs war auch Marc Asbeck. Der Bonner qualifizierte sichin dem 25-köpfigen Teilnehmerfeld für den 13. Startplatz. Glück brachte die Platzierung dem Piloten des Black Falcon-Mercedes nicht. Irgendwann ging ihm die Straße aus und er landete in der Streckenbegrenzung. Das Auto war danach ein Fall für den Beulendoktor.

In der Klasse 7 war Porsche-Pilot Andreas Sczepansky der Schnellste. Er verwies seinen Markenkollegen Thomas Langer auf den zweiten Rang.

Ronny C`Rock, Audi R8 LMS:
"Gegen Ende desQualifyings trocknete es langsam ab, es war aber bis zum Schluss nicht wirklich trocken. Nur das Wasser auf der Oberfläche wurde weniger. Ich fühl mich wohl bei diesen Bedingungen. Das sieht man ja auch am Ergebnis. Es macht hier brutal viel Spaß."

Fabian Plentz, Audi R8 LMS ultra:
"Mehr war nicht drin. Gegen die Klasse 10-Armada haben wir mit unserem alten Audi R8 ultra keine Chance. Wir haben weniger Leistung und im Regen ist die Traktionskontrolle im alten Auto schlechter als im neuen. In der ersten Reihe zu stehen, ist bestimmt cool. Es wird jetzt spannend im Rennen, denn da kommen die ganzen GT3 aus der offenenKlasse von hinten. Für uns ist das Ziel, dass wir die Klasse 8 gewinnen. Im Rennen käme uns Regen entgegen, denn die Autos ohne Restriktor können dann ihre Vorteile nicht richtig ausspielen. Ich fahre auch gerne im Regen. "

Antonin Herbeck, Pagani Zonda:
"Ich könnte schneller fahren. Ich bin aber lieber vorsichtig. Der Kurs liegt meinem Auto nicht so gut. Ich verliere Zeit in den langsamen Kurven."

Benni Hey, Porsche 991 GT3 R:
"Es ging besser, als es von außen aussieht. Platz 2 in der Klasse und Platz 5 im Gesamtklassement ist gut. Ich hatte jedes Mal ein Fahrzeug vor mir. Ich hatte mir die letzte Runde noch einmal zurechtgelegt. Ich habe verlangsamt. Danach wäre es eine bessere Runde geworden, weil ich genug Platz zum Vordermann hatte. Dann kam aber die rote Flagge. Ich fahre gerne im Regen."


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