Herbeck/Waszek mit Bestzeit beim DUNLOP 60

Datum: 19. Mai 2017
Auch beim Qualifying zum DUNLOP 60 war der Pagani Zonda GR nicht zu schlagen. Das Duo Antonin Herbeck/Dennis Waszek startet im morgigen Rennen von Platz 1. Das Duo teilt sich die erste Startreihe mit den Lamborghini-Piloten Martin Konrad und Suzanne Weidt.

Für das Team Rock Robots fällt die Bilanz des Freitags fast optimal aus. Nachdem sich Antonin Herbeck im ersten Qualifying zum DMV GTC die Pole-Position gesichert hatte, im zweiten Qualifying den zweiten Rang belegte, erkämpfte sich die Truppe nunmehr erneut die Pole. Dennis Waszek war vor Begeisterung aus dem Häuschen. "Der Pagani Zonda ist unglaublich. Die Kurven passen wie angegossen und der Zwölfzylinder geht richtig vorwärts."

Mit einem Respektsabstand von gut 1,3 Sekunden folgte das Duo Martin Konrad/Suzanne Weidt. Die Zeitdifferenz lässt keine Schlußfolgerung auf die Stärkenverhätlnisse zu. Da die DUNLOP 60-Teilnehmer gemeinsam mit der FIA CEZ Endurance fuhr, waren bis zu 35 Autos auf der Strecke. Bei so viel Betrieb auf der Strecke fiel es dem einen oder anderen schwer, sich nicht aufhalten zu lassen. "Es gab keine freie Runde. Aber die Bedingungen waren für alle gleich", meinte Konrad nach dem Qualifying.

Auf den weiteren Plätzen folgten Tulpe/Allgäuer (Audi R8 LMS), Ales Jirisak (Praga R1 Turbo) und Eizenhammer/Ambose. In der Klasse 8 hatte erneut Benni Hey im Porsche 991 GT3 R die Nase vorn, gefolgt von Mario Plachuta auf Mercedes AMG GT3. In der Klasse 7 setzte sich Thomas Langer vor dem Duo Horn/Briones, alle Porsche, durch.

Für die Teilnehmer der DUNLOP 60 war das Aufeinandertreffen mit den Fahrern aus der FIA CEZ Endurance nicht ohne Reiz. Und nicht nur, weil sie sich sehr achtbar aus der Affäre zogen. Nur zwei Piloten aus der FIA CEZ Endurance konnten sich unter den Top Ten platzieren.

Martin Konrad, Lamborghini Huracan GT3
"Mit der Platzierung bin ich zufrieden. Mit der Zeit nicht wirklich. Es waren 35 Autos auf der Strecke. Es gab einfach keine freie Runde. Aber die Bedingungen waren für alle gleich. Insofern bin ich mit Platz 2 zufrieden. Wir waren mit frischen Reifen unterwegs. Das Potenzial konnten wir aber wegen des Verkehrs nicht ausnutzen. Eine 1.27er Zeit wäre drin gewesen. Ob es für die Pole gereicht hätte, weiß ich nicht."

Dennis Waszek, Pagani Zonda
"Das Auto ist unglaublich. Der Pagani Zonda geht super. Ich bin dieses Wochenende zum ersten Mal damit gefahren. Mit diesem Auto zu fahren, macht Spaß. Es ist schnell. Die Aerodynamik ist super. In den Kurven sitzt es wie angegossen. Der Zwölfzylinder hat Power. Da kommt man gut weg. Wir hatten neue Reifen."

Max Aschoff, Praga R1 Turbo
"In dem einen Fahrzeug ist ein ALS-System drin. In dem anderen Fahrzeug ist mittlerweile auch eins eingebaut. Das ist aber noch nicht richtig eingestellt. Durch das Anti-Lag-System wird das Turboloch vermieden. Es gibt einige Kurven hier, wo dies extrem wichtig ist, gerade vor den langen Geraden. Durch das System wird vermieden, daß die Drehzahl in den Keller fällt. Ich war immer gezwungen, einen Gang niedriger zu fahren. Dadurch hat man beim Herausbeschleunigen leicht durchdrehende Räder. Gerade war aber ohnehin viel Betrieb auf der Strecke. Zweimal wurde mir die schnellste Runde versaut, dann kam "Gelb" und dann war Ende."

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