DUNLOP 60: Uwe Alzen dreht schnellste Runde des Wochenendes!

Datum: 9. Juni 2017
Er kam, sah und stellte den Lamborghini Huracan GT3 für das morgige DUNLOP 60 auf die Pole-Position. Uwe Alzen brauchte im Lamborghini Huracan GT3 für seine schnellste Runde nur 1:53,894 Minuten.

"Ich saß zum ersten Mal in einem Mittelmotorauto. Der Huracan lässt sich schön fahren", so der erfahrene Pilot. Alzen scheint im Zweifel noch eine Schippe nachlegen zu können. Zu Beginn des Qualifyings hatte er etwas im Verkehr festgesteckt, so dass die beste Phase seiner Reifen nicht mit einer freien Bahn zusammenfiel. Aber sei es drum: Alzen und Rennamazone Suzanne Weidt werden das morgige DUNLOP 60 von der Pole-Position aufnehmen. Der Start im Team Spirit Racing von Dietmar Haggenmüller kam kurzfristig zustande: „Uwe ist zu unserer Unterstützung hier“, so Teameigentümer Dietmar Haggenmüller, der selber mit einem Mercedes AMG-GT3 im DMV GTC teilnimmt.

Der Nachbar von Weidt und Alzenin der ersten Startreihe wird der Audi R8 LMS des Duos Tommy Tulpe und Fabian Plentz sein. Plentz wurde in seiner schnellsten Runde etwas aufgehalten und probierte es später noch einmal und fuhr in der letzten Runde seine schnellste Zeit. "Schön, dass die Dunlop-Reifen ihre Leistung so konstant abgeben", so der Audi-Pilot.

Auf Platz drei kam das Gespann Josef Klüber/Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3, der von equipe vitesse eingesetzt wurde. Teamchef Andy Herbst feierte am Nürburgring sein 40-jähriges Jubiläum und war über Platz drei nicht unzufrieden.

In der Klasse 8 hatte Benni Hey die Nase vorn. In der Klasse 7 musste sich Thomas Langer den Getspeed-Piloten Manuel Lauck geschlagen geben, der mit Karlheinz Blessing im Rennen startet.

Uwe Alzen, Lamborghini Huracan GT3
"Es sah bestimmt einfacher aus als es war. Ich habe schon gekämpft. Ich saß zum ersten Mal in einem Mittelmotorauto. Ich bin vorher weder einen Audi R8 gefahren noch einen Huracan. Das Auto fährt schön, hat eine gute Balance, macht Spaß und sieht toll aus. Es war gut. Aber man braucht auch eine freie Runde. Ich habe ein bißchen im Verkehr festgesteckt. Dann wurde es frei, dann war aber der Reifen auch nicht mehr auf dem maximalen Grip-Niveau. Sonst wäre es vielleicht noch einen Tick besser gegangen. Aber wir stehen vorn, also alles gut."

Fabian Plentz, Audi R8 LMS:
"Am Anfang war es eine etwas rutschige Partie. Dann wurde es aber trocken. Es war eine Umstellung von dem Audi R8 LMS ultra auf den neuen R8. Aber es war ganz o.k. Der Reifen ist über mehrere Runden konstant schnell. Am Ende des Tages bin ich meine schnellste Runde in der letzten Runde gefahren. Das zeigt, dass der Reifen funktioniert."

Kenneth Heyer, Mercedes-AMG GT3:
"Das DUNLOP 60-Qualifying war großer Murks bei uns. Das Bremspedal ist durchgefallen. Wir hatten gar keine Bremse. Ich musste mich so drei Runden durchschleppen. Wir sind wesentlich langsamer als im Training vorher."

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