Serienneuzugang von HTP Motorsport siegt im DUNLOP 60

Datum: 31. August 2018
Ein spektakuläres Rennen endete mit Podiumsplätzen für Indy Dontje und Russell Ward (Mercedes-AMG GT3), Carrie Schreiner und Kevin Arnold sowie Tommy Tulpe und Fabian Plentz (alle HCB-Rutronik Audi R8 LMS GT3). Der erstmalig von HTP Motorsport im DUNLOP 60 eingesetzte Mercedes übernahm in der elften Rennrunde die Führung und gab sie nicht mehr ab.

Dass das Starterfeld aus einer ersten Rennrunde zurückkommt und vom Safety Car angeführt wird, ist eher die Ausnahme als die Regel. Dennoch ist es heute genau so geschehen, als direkt nach dem Start in der ersten Linkskurve gleich drei Fahrzeuge kollidierten. Benni Hey, Startfahrer seines Porsche 991 GT3 R, fuhr auf Josef ‚Sepp‘ Klübers Mercedes-AMG GT3 auf und drehte ihn um – Dennis Busch wurde dabei ebenfalls mitsamt dem TwinBusch-Audi R8 LMS GT3 ins Kiesbett befördert.

"Ich habe die Situation beim Start vor mir falsch eingeschätzt und hätte früher bremsen müssen. Das tut mir sehr leid. Ich habe mich dafür auch bei Sepp entschuldigt", erklärte Benni Hey später. Er konnte nach einer Not-Reparatur als einziger weiterfahren und das Rennen gemeinsam mit Laurents Hörr auf dem vierten Gesamtrang beenden – für TwinBusch und die équipe vitesse endete das Ereignis auf dem Abschleppwagen. Für den Rennsamstag sind beide Teams jedoch zuversichtlich, in den DMV GTC-Sprintrennen antreten zu können.

Knapp 20 Minuten der Rennzeit waren bereits verstrichen als die grüne Flagge erneut geschwenkt und das DUNLOP 60 wieder freigegeben wurde. Durch den Komplettausfall der zweiten Startreihe nach vorne gespült wurden die beiden Audi R8 LMS GT3 von HCB-Rutronik Racing, deren Fahrerin und Fahrer schlussendlich auch das Siegerpodest besteigen durften.

Drei Runden vor dem Fallen des schwarzweißen Tuches fand sich ein Fahrzeugteil der exotischen Ginetta LMP3 im ansteigenden Streckenabschnitt Butte. Die Ursache, eine weitere Feindberührung – diesmal zwischen Kevin Arnold, zum Zeitpunkt drittplatziert, und dem vor ihm liegenden Max Aschoff – führte zu einer letzten Verschiebung im Gesamtklassement. Aschoff, der in Folge als Dritter die Ziellinie überquerte, blieb dennoch ohne Pokal – mit Ginetta statt mit Praga ausgestattet, durfte Aschoff lediglich als Gast außerhalb der Wertung am Rennen teilnehmen.

Die Ränge fünf bis sieben gehören ganz den Cup-Porsche der Klasse 4; namentlich sind dies Luis Glania und sein Mentor Christoph Dupré (Dupré Motorsport), denen auch gleichzeitig der Klassensieg gebührt, gefolgt von Karlheinz Blessing/Manuel Lauck (Gigaspeed Team GetSpeed) sowie Thomas Langer/Rainer Noller (Highspeed Racing). Achter und damit Sieger in Klasse 6 wurde Roland Hertner (VW Golf GTI TCR, Highspeed Racing). Last but not least, ebenfalls in Klasse 4 gewertet: Serien-Youngster Simon Klemund im BMW M235i Racing.

Im DUNLOP 60 gemeldet und auch vor Ort, jedoch weder qualifiziert noch gestartet: Andy Prinz mit dem gelben Audi R8 LMS ultra, ein weiteres Auto aus dem Rennstall von HCB-Rutronik. „Wir haben ein Problem mit dem Lambdasonden-Signal und haben den Wagen heute Mittag nach ein paar Runden abgestellt. Wir suchen noch nach dem Fehler, sind aber für morgen zuversichtlich“, gibt Team-Manager Fabian Plentz am Abend bekannt.

Ein weiteres DUNLOP 60 hält das Saisonfinale 2018 bereit, das am 5. und 6. Oktober auf dem Hockenheimring ausgetragen wird.

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvia Pietzko für Carsten Krome Netzwerkeins

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