Benni Hey und Max Aschoff perfekt beim Boxenstopp

Datum: 23. April 2018
Gleich zwei Teams könnten beim Saisonauftakt von DUNLOP 60 einen perfekten Boxenstopp absolvieren.

Mindestens 120 Sekunden muss die Zeit zwischen Boxeneinfahrt und Boxenausfahrt im 60-Minuten-Rennen für Piloten ohne FIA-Einstufung betragen. Teams, die mit Bronze-Fahrern starten, müssen 125 Sekunden stehen, mit Silber 128 Sekunden und mit Gold sind es mindestens 130 Sekunden.

Die Teams von Schütz Motorsport und EDEKA Racing Aschoff machten es perfekt. Exakt bei 120 Sekunden blieb die Uhr stehen und somit konnte der Porsche 991 GT3 R von Benni Hey und der Praga R1 T von Max Aschoff keine Sekunde verlieren.

Drittbestes Team wurde Dupré Motorsport, wo Christoph Dupré (Silber-Einstufung) mit Vater Claus Dupré ins Rennen ging. Nur 1 Sekunde war das Team über der Mindestzeit von 128. Carrie Schreiner und Fabian Plentz (beide Silber im Audi R8 LMS GT3) schickte HCB-Rutronik Racing nur zwei Sekunden über der Zeit raus. Genauso wie das Team race:pro Motorsport um Mark Wallenwein. Hier ging Stanislav Minksy im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls nur zwei Sekunden später auf die Strecke.

Gleich drei Teams waren vier Sekunden über dem Mindest-Boxenstopp. HCB-Rutronik Racing gleich zweimal mit Tommy Tulpe/Fabian Plentz (Audi R8 LMS GT3) bzw. Kevin Arnold (Audi RS3 LMS TCR) und Thomas Langer/Rainer Noller (Highspeed Racing – Porsche 991 GT3 Cup).

In den Top 10 landeten noch Sepp Klüber/Kenneth Heyer (Mercedes-AMG GT3 – équipe vitesse) mit 6 Sekunden und Suzanne Weidt/Uwe Alzen (Lamborghini Huracan GT3 – Spirit Race) mit 8 Sekunden.

Natürlich gab es auch wieder die kleineren Probleme mit den Stopps, die man aus den letzten Jahren schon kennt. „In der Hektik wird immer wieder verwechselt, dass ein 1:20 auf der Stoppuhr eben keine 120 Sekunden sind“, so Organisator Ralph Monschauer. Und so werden am Ende pro fehlende Sekunde fünf Strafsekunden dazu addiert. Da kommt es schon einmal zu Sprüngen von über 100 Sekunden und dem abrutschen von Platz zwei oder drei auf acht. „Fast alle haben schon kleinere oder größere Fehler gemacht. Daher sehen wir das immer sportlich. Und wer den Fehler gemacht hat, vergisst es nicht mehr und lacht ein paar Wochen später darüber“, so Lena Monschauer.

Ende der Saison wird das beste Boxenstopp-Team mit einem Pokal geehrt. Dabei werden die Zeiten aller regulären Boxenstopps eines Fahrzeugs gewertet.

Top 10 Boxenstopps DUNLOP 60 Hockenheim (13.04.18)
1. Benni Hey (Porsche 991 GT3 R - Schütz Motorsport) + 0 Sekunden
1. Max Aschoff (Praga R1 Turbo - EDEKA Racing) + 0 Sekunden
3. Claus Dupré/Christoph Dupré (Porsche 991 GT3 Cup - Dupré Motorsport) +1 Sekunde
4. Carrie Schreiner/Fabian Plentz (Audi R8 LMS GT3 - HCB-Rutronik Racing) +2 Sekunden
4. Stanislav Minsky (Porsche 991 GT3 Cup - race:pro Motorsport) +2 Sekunden
6. Tommy Tulpe/Fabian Plentz (Audi R8 GT3 – HCB-Rutronik Racing) +4 Sekunden
6.. Thomas Langer/Rainer Noller (Porsche 991 GT3 Cup - Highspeed Racing) +4 Sekunden
6. Kevin Arnold (Audi RS3 LMS TCR - HCB-Rutronik Racing) +4 Sekunden
9. Sepp Klüber/Kenneth Heyer (Mercedes-AMG GT3 – équipe vitesse) +6 Sekunden
10. Suzanne Weidt/Uwe Alzen (Lamborghini Huracan GT3 – Spirit Race) +8 Sekunden

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