Die DMV GTC

Eine Erfolgsgeschichte seit 1990...
 



DMV GTCIm Jahr 1990 begann die Erfolgsgeschichte mit dem Hockenheim Cup. Zunächst nur auf dem Hockenheimring, kamen später auch andere Strecken hinzu. 2014 geht man in die 25. Saison. Startberechtigt sind Piloten mit internationaler Lizenz. Pro Fahrzeug können sich zwei Piloten ein Cockpit teilen. 

Gefahren werden zwei separate Rennen, die meist samstags ausgetragen werden. Das freie Training und die zwei Qualifying finden freitags statt. Die Einteilung erfolgt in verschiedenen Klassen.
 

25 Jahre UHSport-Rundstreckenrennen

In den 80er Jahren nahmen Veranstalter zunehmend Rennserien in ihre Veranstaltungen auf. Das war nicht nur bei den damals beliebten Flugplatzrennen in Ulm, Kaiserslautern-Sembach, Zweibrücken, Hannover-Wunsdorf, Mainz-Finthen oder Kassel-Calden so, sondern auch am Ring oder in Hockenheim. Dagegen gab es im Rahmenprogramm am Norisring von je her nur Nachwuchsserien bedeutender Automobilwerke. Opfer waren Rennsportler die diesem Trend nicht durch den ständigen Erwerb neuer Tourenwagen oder GT-Modelle folgen wollten. Die Liebe und Pflege bestimmter Rennfahrzeuge veranlasste eine Gruppe um Promoter Gerd Hoffmann über eine Rennserie für solche Fahrzeuge nachzudenken. 
 
In der Saison 1990 wurde so im Motodrom von Hockenheim der „Hockenheim-Pokal“ aus der Taufe gehoben.  Ein volles Starterfeld lieferte sich von der ersten Veranstaltung an packende Kämpfe in Hockenheim. Am Jahresende war es Edmond Buendgen aus Mainz der sich den ersten Hockenheim-Pokal mit in die Pfälzische Hauptstadt nehmen konnte. Er hatte seinen Ford bravourös zum Titel gesteuert. „Eine feine Serie bei der ich auf meinem Ford ebenfalls gerne antrat, so Hans Beier, der Vater von Andy Baier. Dem Junior gelang es als einzigem Fahrer in der Formel-König-DM Schumi einmal in Zolder zu schlagen. Später war Andy Baier dann auch auf Porsche im UHSport-Renngeschehen ganz vorne dabei. 
 
1992 gelang es, UHSport, mit Divinol einen Generalsponsor und Namensgeber zu gewinnen. Man zog nun auf die großen Strecken in Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechien und sogar nach Italien. Erster Divinol-Cup-Meister, so der Name der Serie bis 2007, wurde der aus der Formel-Super-VW bekannte Heidelberger Ralf Rauh. Der Weggefährte von Fahrern wie Lauda, Dr. Marko oder Rosberg steuerte einen 1,4L Suzuki Swift im Divinol-Cup zum Titel. Apropos Formel-Super-VW. Dort fighteten UHSport-Manager Gerd Hoffmann und der spätere Indy-500-Sieger Arie Luyendyk (NL) gegeneinander. Nach Ford und Suzuki waren es Fahrer auf VW, Audi, Porsche, Opel, und BMW denen der Titelgewinn gelang. Darunter Marc Surer-Entdecker Herbert Kummle, Rolf Rummel der sich zum Siegerkönig der Serie empor schwang, oder Jörg Bernhard, der den Titel zweimal holte.

Der erste ausländische Gast der den Titel gewann war Dieter Heubacher. Der Österreicher steuerte seine Audi Quattro 1997 zum Titel. 2006 gelang Martin Zajicek aus dem tschechischen Most die Meisterschaft auf Skoda zu gewinnen. Pierre von Mentlen läutete 2007 die Ära der Titelgewinner aus der Schweiz ein. Ein Jahr später reichte SRM-GT-Pilot von Menten die Startnummer 1 an den zweiten Schweizer Titelträger, Marc Roth, weiter. Toyota-Fahrer Roth stieg auf Audi um, aber der DMV TCC-Titel blieb in der Schweiz. Der Wahlschweizer Hans Christian Zink gelang es in den beiden folgenden Jahren auf einem BMW zum Titel zu driften. 2011 war es dann Porsche-Pilot Frank Schreiner, aus dem Saarland, der die Meisterschaft in einem spannenden Finale holte. Ganz spannend war es 2012. Am Ende trennten Jürgen Bender und Martin Dechent nur 0,1 Punkte. Erst sieben Runden vor Ende setzte sich Bender mit seiner Corvette GT3 durch.

2013 wurde der Österreicher Markus Weege vom Team Duller Motorsport auf einem BMW M3 Meister. Vizemeister wurde erneut Jürgen Bender (Corvette GT3), der schon im Vorjahr  nur ganz knapp scheiterte. Lediglich 1 Punkt trennte die beiden Erstplatzierten. Platz drei für Herwig Duller, der ebenfalls auf einem BMW M3 startete.

Auch 2014 war es einmal mehr unheimlich spannend. Und mit dabei mal wieder... Jürgen Bender. Und erneut blieb dem Corvette-Piloten "nur" Platz zwei. Doch auch das muss man erst einmal schaffen. Bender gehört damit sicherlich zu den besten Piloten der Serie. Sieger aber wurde Frederic Yerly im Mercedes Benz SLS AMG GT3 vom Stucky-Team. Im allerletzten Rennen holte er sich die nötigen Punkte und lag zum Schluß 0,9 Zähler vor Bender. Platz drei holte das Team  Wager im BMW Alpina B6 GT3. Hier waren Hermann Wager, Yannik Trautwein und Florian Spengler erfolgreich.