Datum: 06.02.2018
Veränderte Boxenstoppzeiten DUNLOP 60 für Top-Piloten

Boxenstopp beim Porsche 991 GT3 Cup von Karlheinz Blessing und Manuel Lauck (GetSpeed Performance) Foto: Farid Wagner / Roger Frauenrath

2017 absolvierte Thomas Langer mit seiner Crew von Highspeed Racing oft punktgenaue Boxenstops (Foto: Farid Wagner / Roger Frauenrath)

Auch die Meister-Mannschaft von HCB-Rutronik Racing war oft sehr gut beim Boxenstopp im DUNLOP 60 (Foto: Farid Wagner / Roger Frauenrath)

Benni Hey (Schütz Motorsport) beim Boxenstopp (Foto: Farid Wagner / Roger Frauenrath)
In dieser Saison wird es ein paar kleinere Änderungen im Reglement geben. Dazu gehören auch geänderte Boxenstoppzeiten beim DUNLOP 60.

„Wir sind eine Serie für Hobbypiloten und wollen versuchen eine Art Gleichstellung zu erreichen. Auch wenn das nicht so einfach wird“, so Veranstalter Ralph Monschauer.

Um den Unterschied zwischen „Profis“ und „Amateuren“ nicht zu groß werden zu lassen, hat man sich entschieden, die Boxenstoppzeiten beim DUNLOP 60 zu verändern. In der vergangenen Saison war die Zeit zwischen Einfahrt in die Box und Ausfahrt 120 Sekunden. Alle wurden gleich behandelt. Egal, ob er ex DTM-Pilot Uwe Alzen hieß oder Bruno Stucky, Alois Rieder oder oder...

Nun wurde das Reglement verändert und man bedient sich der offiziellen Liste der FIA-Einstufung, die man unter https://www.fia.com/fia-driver-categorisation einsehen kann. „Dort ist der Großteil der Fahrer abgedeckt und somit haben wir eine offizielle Richtlinie“, so nochmals Monschauer.

In Zukunft wird es vier verschiedene Zeiten geben: Ohne Einstufung, Bronze, Silber und Gold/Platin. Fahrerpaarungen mit FIA-Einstufungen Gold/Gold, Gold/Platin oder Platin/Platin sind im DMV GTC oder DUNLOP 60 nicht erlaubt. Herangezogen wird pro Team immer die höchste FIA-Einstufung. Startet also ein Pilot ohne Einstufung mit einem Silber-Fahrer, so stehen sie acht Sekunden länger.

„Das hört sich jetzt auch alles komplizierter an, als es ist. Wir werden erst mal schauen, wieviele Einstufungen wir überhaupt haben müssen. So viele werden da von uns nicht erwartet. Und wer sich einen Gold-Fahrer als Piloten holt, der muss auch mit zehn Sekunden längerer Standzeit leben“, erklärt Ralph Monschauer.

Was die Regelung im DMV GTC anbetrifft, so will man hier erst einmal abwarten, wer da kommt. Hier erwartet man noch weniger Top-Piloten. Am Ende will die DMV GTC ihre Fahrer schützen und in der Gesamtheit spannender und gerechter machen.

Erlaubt sind weiterhin auch Einzelstarter und auch der Wechsel der Dunlop-Reifen.

Boxenstopp zwischen Ein- und Ausfahrt:
Beteiligung von Piloten ohne FIA-Einstufung: 120 Sekunden
Beteiligung von Piloten mit Einstufung Bronze: 125 Sekunden
Beteiligung von Piloten mit Einstufung Silber: 128 Sekunden
Beteiligung von Piloten mit Einstufung Gold oder Platin: 130 Sekunden

Saisonstart im DUNLOP 60 ist am 14. April 2018 in Hockenheim. Vorläufige Zeiten DUNLOP 60: 15.35 - 16.05 Uhr Zeittraining / 17.15 - 18.15 Uhr Rennen