Datum: 17.10.2017
Kongeniales Duo Plentz/Allgäuer neue Meister im DMV GTC

Fabian Plentz und Egon Allgäuer: Die neuen Meister im DMV GTC (Foto: Farid Wagner/Roger Frauenrath)

Das Duo Plentz/Allgäuer lag mit dem Audi R8 LMS ultra in der Klassenmeisterschaft vor Benni Hey im Porsche 991 GT3 R (Foto: Farid Wagner/Roger Frauenrath)

Jederzeit für einen Spaß zu haben aber immer ausgeschlafen (Foto: Farid Wagner/Roger Frauenrath)

Fabian Plentz war Stammgast auf dem Siegerpodest (Foto: Farid Wagner/Roger Frauenrath)

Egon Allgäuer vor dem Start in das Rennen in Zolder (Foto: Farid Wagner/Roger Frauenrath)
Am Ende wurde es eine deutliche Angelegenheit für Fabian Plentz und Egon Allgäuer. Mit Vorsprung gewann das Duo die Meisterschaft im Internationalen DMV GTC vor ihrem Teamkollegen Tommy Tulpe.

„Ein wirklich grandioses Gefühl, hier in Hockenheim gleich zwei Meisterschaftstitel gewonnen zu haben“, freute sich Fabian Plentz nach dem Rennwochenende, das er mit dem Titel im DMV GTC und DUNLOP 60 abschloss. „Die ganze Saison über haben wir eine starke Leistung gezeigt, das Team hat wunderbar zusammengearbeitet und uns stets ein extrem konkurrenzfähiges Auto hingestellt. Wir können alle wirklich stolz auf diese Titel sein. Vor allem weil die Meisterschaft hier sehr umkämpft ist“, ergänzte Teamkollege Egon Allgäuer anschließend.

Lediglich nach dem ersten Rennwochenende im April sah es nicht so gut aus. Zunächst gewann Fabian Plentz im Audi R8 LMS ultra sein Rennen in der Klasse 8 souverän vor Benni Hey im Porsche 991 GT3 R. Doch in Rennen 2 hatte Egon Allgäuer Pech als er auf einer Ölspur ausrutschte. Da musste der Österreicher mit Wohnsitz in der Schweiz das Auto abstellen.

Doch dann drehten die schnellen GT3-Piloten auf. Kein Rennen mehr ohne Podestplatzierung. Insgesamt waren es zehn Klassensiege und damit volle Punktezahl in der Gesamtwertung. Dazu noch drei zweite Plätze und zwei dritte Plätze. Und da im DMV GTC zwei Streichresultate herangezogen werden, machte sich der Ausfall am Anfang nicht mehr bemerkbar.

Umso stärker ist der Titel einzuschätzen, da man mit einem (eigentlich) unterlegenen Audi R8 LMS ultra in die Meisterschaft gegangen ist. Meist musste man sich gegen die neueren Audi R8 LMS oder anderer stärkerer Fahrzeuge erwehren. Dies gelang jedoch immer bestens, auch weil das HCB Rutronik Racing Team absolut professionell arbeitete.

Und natürlich trug auch die gegenseitige Sympathie der beiden Protagonisten zum Erfolg bei. Untereinander hatte man einen guten Draht und half sich wo man konnte. Oft genug steckten beide die Köpfe zusammen und besprachen die nächste Taktik. Keine Frage, ex Truck-Europameister Egon Allgäuer war ein Gewinn für das Team und zurecht holte man gemeinsam den Titel.
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