Datum: 10.10.2015
Rennen 2: Doppelsieg für Patrick Assenheimer

Patrick Assenheimer siegt auch im zweiten Lauf.
Patrick Assenheimer (Corvette GT3) hat das zweite Rennen des DMV GTC auf dem Nürburgring von der ersten Kurve an dominiert und klar überlegen gewonnen. Mit über 20 Sekunden Vorsprung gewann er vor Adam Christodoulou (Mercedes SLS AMG GT3) und Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R). Mann des Rennens war aber Kim Giersiepen mit der GT3-Corvette.
 
Mit leichtem Nebel über der Strecke, aber auf trockenem Asphalt wurde der zweite Lauf des Finales des DMV GTC zu einer Demonstrationsfahrt von Callaway RWT. Vorne setzte sich Patrick Assenheimer direkt am Start neben Polesitter Adam Christodoulou und bog in der Folge als erster in die Mercedes-Arena ein. „Es war ein harter, aber immer fairer Kampf“, lobte Assenheimer den Konkurrenten, der ihm auch den nötigen Platz ließ.
 
Dahinter sortierten sich Giersiepen und Chrstioph Dupré (Audi R8 LMS ultra) ein und kämpften um den dritten Platz. Doch im Michael Schumacher-S kam der Corvette-Pilot mit einem Hinterreifen auf eine feuchte Stelle und drehte sich unmittelbar raus. Erst auf Position 13 konnte er wieder ins Geschehen eingreifen. Was folgte war eine 28-minütige Aufholjagd der Extraklasse. Giersiepen schob sich immer weiter vor und  absolvierte mit 1:55.355 Minuten auch die schnellste Rennrunde. Zwei Runden vor Schluss kaufte er sich den bis dato Drittplatzierten Pertti Kuismanen. Doch in der Anfahrt zur Müllenbachschleife verabschiedete sich dann ein Hinterreifen und Giersiepen musste langsam in die Box rollen. Am Ende wurde er noch auf Platz elf gewertet. „Das ist natürlich ärgerlich, aber es ist alles für mich eine wertvolle Erfahrung. Ich wäre gerne wieder auf dem Podium gelandet, aber es hat eben nicht geklappt.“
 
Wie schon im ersten Rennen gewann Patrick Assenheimer die Klasse 8. Klasse 10 ging an Adam Christodoulou. In der Klasse 9 war Alois Rieder der Schnellste und in der Klasse 5 war es wieder Moritz Weeber, der ganz oben auf dem Treppchen landete. Bei den Cup-Porsche war David Schuster im Porsche 997 der Schnellste und gewann damit die Klasse 7b. Die Wertung in der Klasse 7a ging an Thomas Langer.
 
Die Ergebnisse gibt es hier.