Wir über uns



Mitte der 60iger Jahre begann mit der Einführung der Rennwagenformel-V durch Porsche-Rennleiter Baron Fritz Huscke von Hanstein der Siegeszug des Volkswagen-Motorsports auch in Europa. Für junge Menschen mit Motorsportambitionen wurde die VW-Käfertechnik verpackt in kleine leichte Rennwagen zu einem erschwinglichen Start in den Automobilsport. Diesen Weg nahm auch der Saarbrücker Gerd Hoffmann auf.

Auf einem ersten, noch gebraucht erworbenen Kaimann FV-1300, gewann der Saarländer schnell die nötige Routine auf der Rundstrecke und stieg 1974 in die hubraumstärkere Formel-Super-VW auf. 1978 schnupperte Gerd Hoffmann auf einem Opel Kadett GTEProduktionswagenluft. „Ein sehr interessanter Schritt´“, so Veranstalter Hoffmann noch heute. Denn er machte nun die Erfahrung, dass hier sehr viele Fahrerinnen und Fahrer mit starker Bindung zu bestimmten Herstellern oder Fahrzeugtypen an den Start gingen.
 

26 Jahre Rundstreckenrennen



Bis in die späten 70er Jahre schrieben Rennveranstalter im Tourenwagen- und GT-Sport Hubraumklassen aus. In den 80er Jahren nahmen Veranstalter zunehmend komplette Rennserien in ihre Rennwochenenden auf. Das war nicht nur bei den damals beliebten Flugplatzrennen so, sondern auch am Nürburgring oder in Hockenheim.

Dagegen bot das Rahmenprogramm am Norisring von je her nur Nachwuchsserien der Automobilwerke. Opfer waren Rennsportler, die diesem Trend nicht in jeder Saison durch die Beschaffung neuer Tourenwagen oder GT-Modelle folgen wollten. Der Einsatz verbunden mit der Liebe zu besonders edlen Tourenwagen veranlasste eine Gruppe um Promoter Gerd Hoffmann über eine neue Heimat für diese wertvollen Rennfahrzeuge nachzudenken.

In der Saison 1990 wurde so im Motodrom von Hockenheim der „Hockenheim-Pokal“ aus der Taufe gehoben.  Ein tolles Starterfeld lieferte sich von der ersten Veranstaltung an packende Kämpfe in Hockenheim. Am Jahresende war es Edmond Bündgen aus Mainz der sich den ersten Hockenheim-Pokal gewann. Er hatte seinen Ford bravourös zum Titel gesteuert. Ihm gelang es als einzigem Fahrer Schumi in Zolder in der Formel König-DM zu schlagen. Danach sah man Andy Baier auf einem Porsche 993 im UHSport-Renngeschehen von Gerd Hoffmann wieder.  

1992 gelang es Gerd Hoffmann mit der Agentur UHSport den Schmiermittelhersteller Zeller&Gmelin mit der Produktgruppe Divinol als Generalsponsor und Namensgeber zu gewinnen. Jetzt zog man auf die großen Strecken in Belgien, Holland, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechien und nach Italien.

Erster Divinol-Cup-Meister, so der Name der Serie bis 2007, wurde der Heidelberger Ralf Rauh. Horst und Ralf Rauh waren in der Formel-Super-VW Weggefährten von Niki Lauda, Dr. Marko oder Keke Rosberg.  Ralf steuerte einen 1,4L Suzuki Swift im Divinol-Cup zum Titel. Apropos Formel-Super-VW. Dort fighteten UHSport-Manager Gerd Hoffmann und der spätere Indy-500-Sieger Arie Luyendyk (NL) gegeneinander.

2008 wird aus dem ehemaligen DIVINOL-Cup die DMV Tourenwagen-Challenge. SRM-GT-Pilot von Mentlen gibt die Startnummer 1 an den zweiten Schweizer Titelträger, Marc Roth, weiter. Seit 2009 kennt man die Serie als DMV TCC. Toyota-Fahrer Roth folgte Hans Christian Zink aus Zug. Der DMV-TCC-Titel blieb in der Schweiz. Zink konnte die Meisterschaft in 2010 ebenfalls wieder für sich entscheiden. 2011 ging der Titel an den saarländischen Porsche-Fahrer Frank Schreiner. Meister 2012 wurde Jürgen Bender auf einer Corvette GT3. Mit nur 0,1 Punkten Vorsprung sicherte er sich den Titel vor Martin Dechent. Meister 2013 ist Markus Weege aus Wien/A auf einem Duller-BMW M3.

Seit 1. Januar 2012 hatte Niko Müller als Geschäftsführer der UHSport GmbH die Fäden der DMV TCC in der Hand. Gerd Hoffmann, als Motorsport-Ikone und Gründer der Serie, war weiterhin der Ansprechpartner für die sportlichen Belange. Diese Zusammenarbeit lief bis zum 18. September 2014.

Seit 18. September 2014 hat Ralph Monschauer die Organisation der DMV TCC übernommen, nachdem Niko Müller aus persönlichen Gründen aufhörte. Niko Müller blieb aber weiterhin Geschäftsführer der UHSport GmbH, die mit der DMV TCC aber nichts mehr zu tun hatte. Ralph Monschauer organisierte mit seiner Firma RIMO Verlagsgesellschaft lediglich die zwei Rennen bis zum Saisonende und steht in keinerlei Verbindung zu UHSport GmbH. 

Neuer Meister wurde mit dem Schweizer Frederic Yerly ein Pilot, der im Team von Stucky mit einem Mercedes Benz SLS AMG GT3 an den Start ging. Vizemeister wurde erneut Jürgen Bender, der nur knapp den Titel verpasste und es 2016 erneut versuchen wird.

Ab dem 01. Januar 2015 wurde die DMV TCC in DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC) umbenannt. Damit wurde der Name auch mehr dem modernen Starterfeld angepasst, da man neben den klassischen Tourenwagen auch viele GT-Fahrzeuge am Start hat. Veranstalter bleibt Ralph Monschauer, der auch weiterhin auf Gerd Hoffmann als Sportleiter und Berater vertrauen kann.

Die neue Saison 2015 startete am 17./18. April 2015. Der Startschuß für das 26. Jahr der Serie! Am Ende der 16 Rennen in Deutschland, Österreich und Belgien konnte sich Jürgen Bender mit seiner Corvette GT3 gegen eine starke Übermacht an Gegnern durchsetzen. Am Ende war er verdienter Sieger und konnte sich zurecht über den Titel freuen. Der langjährige Organisator und letztjährige Sportleiter, Gerd Hoffmann, musste sich leider im Lauf des Jahres aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Doch um Ralph Monschauer um Lena Nesterenko bildete sich ein schlagkräftiges Team, dass letztlich auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken konnte. Neben den Sprint-Rennen zum DMV GTC wurden 2015 auch erstmals die "60 Minuten-Rennen" durchgeführt. Nach den fünf Rennen war am Ende Klaus Dieter Frers im Ferrari 458 GT3 der erste Meister.

Beginn der Saison 2016 war am 08./09. April im italienischen Misano bevor es weiter nach Hockenheim ging. Im Mai war man am Red Bull Ring zu Gast. Es folgten Nürburgring, Hockenheim und Zolder. In Belgien war man erstmals nicht nur als Serie, sondern auch als Veranstalter unterwegs. Most war die vorletzte Station der Saison, bevor man zum Finale nach Oschersleben fuhr. Nach 16 Rennen stand Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing) als neuer Meister im Audi R8 LMS ultra fest. Erstmals gab es 2016 auch eine komplette Rennsaison DUNLOP 60 - dem 60 Minuten-Rennen. Hier war HCB Rutronik Racing ebenfalls erfolgreich. Im Audi R8 LMS gewannen Tommy Tulpe und Fabian Plentz den Titel.

2017 geht es in das 28. Jahr der Serie...


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Der DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC)

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